Herzlich willkommen beim Blitz-Institut! Wenn Sie nachfolgend über die Begrifflichkeiten von Netzwerksystemen, Mustern und Matrix lesen, so mag das fast abgehoben klingen. Sicherlich ist es auch ein wenig abgehoben, es ist jedoch zugleich auch eine tagtäglich einfache Praxis. Nehmen Sie einmal die Berufe des Biologen, Mediziners und Neurologen, so beschäftigen sich diese permanent mit Matrizenübertragungen in biologischen Informationsssystemen von Personen, während Informatiker sich mit Mustern und Kodierungen in künstlichen Informationsverarbeitungssystemen von Programmen beschäftigen. Was diese Netzwerksysteme der Biochemie, neuronaler Netze, Computer Science, Physik und der Sozio-Ökonomie interessanterweise gemeinsam haben, ist eine neue Strukturklasse. Und mit dieser neuen Strukturklasse gehen auch eigene Ideen mit entsprechendem Wissen und Werkzeugen einher. Hier reihen sich Begriffe wie Algorithmik, Information, Kommunikation, Intelligenz, Muster, Matrizen, Struktur und Steuerung von Systemen signaturhaft ein.
Ein solches „Netzwerkdenken“, wie wir das nennen, besitzt dabei ein enormes Potenzial zu neuen Dimensionen von Verbindungen, Verarbeitungen und Verhaltensweisen vorzustoßen. Wenn uns also jemand fragt, warum wissenschaftliche wirtschaftliche oder politische Systeme aus diesem Blickwinkel heraus so agieren, wie sie agieren, so kann man antworten, dass eine Vernetzungsstruktur der Systeme definiert, ob und wie die Verarbeitungsleistung der Systeme funktioniert und wie diese erbracht wird. Es geht sozusagen um ein höchst entscheidendes matrixverarbeitendes Omega und nicht allein Geschäftsmodelle.
Dabei gab es bereits schon einmal den großangelegten Versuch eine Universal-Systemwissenschaft zu etablieren. Sie nannte sich Cybernetics; in deutsch Kybernetik. Leider kam sie einerseits viel zu früh in ihrer Zeitstruktur und war andererseits leider auch zu umständlich und zu unhandlich. Warum? Nun, weil sie über 50 Definitionen in ihrer Hochphase verfügte und jeder Mensch etwas anderes in ihr sah und interpretierte. So beispielsweise als Auszug von Definitionen: Algorithmentheorie, Automatisierung, Biokybernetik, Bionik, Datenverarbeitung, Datenübertragung, Entscheidungstheorie, Informationstheorie, Fertigungssteuerung, Kommunikationstheorie, Kryptografie, kybernetische Psychologie, lernende Automaten, mathematische Ökonomie, mathematische Linguistik, Nachrichtenübertragung, Operations Research, Programmierung, Signaltheorie, Vorhersagetheorie, Zeichentheorie…
Wir haben uns grundlegend mit den großen Universalwissenschaften der Alchemie, der Kybernetik, Systemtheorie und Bionik beschäftigt, um diese weiterzuentwickeln und wollten dabei auch einen Rahmen finden. Dabei haben wir herausgefunden, dass diese Universaldisziplinen selbst in ihrem Nucleus über ein eigenes Muster von Netzwerkprozessen, Netzwerksystemen und Netzwerkstrukturen verfügen, die es grundlegender zu verstehen galt. Viele weitere Jahre dauerte es dann übereinstimmende Muster zu finden. Und weitere Jahre auch neue Muster in Netzwerksystemen zu bilden. Wir stehen also quasi am Ende einer langen Odyssee von Rauschen, Signalen und Signalmustern und haben ein Framework von Netzwerksystemen mit eigenen Netzwerkmustern entwickelt, dass mit fünf Definitionen! so flexibel und adaptiv ist, dass Sie damit nahezu alles erdenken und erschaffen können. Wie diese lauten erfahren Sie auf der nächsten Seite. Damit können wir endlich auch die relevante „K-Frage“ angehen. Also die entscheidende Frage, wie die größte Herausforderung der Menschheit – die Komplexitätsverarbeitung – in den Organisationen und der Gesellschaft passender aufgelöst werden kann.
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